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Mind Over Matter

11. December 2020 – 15. March 2021
Group Show, Technische Sammlungen Dresden, Dresden

MIND OVER MATTER, eine englische Redewendung, die mit der deutschen Volksweisheit DER WILLE VERSETZT BERGE verglichen werden kann.

Die Redewendung wird ebenso in der Parapsychologie für die Beschreibung von paranormalen Phänomenen, wie z.B. der Psychokinese verwendet. Es sollen im Rahmen der Ausstellung und des Vortragsprogramms vor allem Fragen der Bewusstseinsforschung, des Machine Learning und der Struktur des Selbst und Selbsterlebens nachgegangen werden. Seit jeher werden diese Fragen im Rahmen von Science-Fiction Literatur, aktuellen Filmreihen wie Matrix oder Westworld in Zukunftssettings projiziert, die mittels fortschrittlicher Technologie die Frage zu lösen versuchen, wie sich Geist und Bewusstseinsphänomene innerhalb von komplexen Materieansammlungen, die aus kleinsten, atomaren Bestandteilen zusammengefügt sind, entwickeln und manifestieren
kann. Diese aktuellen philosophischen Fragen, die sich anhand unserer technischen Errungenschaften in Hinblick auf elektronische Datenverarbeitung und umfassende Massenkommunikation mit neuer Vehemenz stellen, sind aber bereits seit Jahrhunderten auch in unseren Breiten im Zentrum der philosophischen Spekulationen, angefangen beim Bewusstseins- und Gottesbegriff von Rene Descartes und Gottfried Wilhelm Leibnitz im 17. Jahrhundert. Es werden unterschiedliche philosophische Grundfragen nach der Struktur des Seins, der Materie und der Zeit aufgeworfen, die mittels technologischer und künstlerischer Versuchsanordnungen erforscht werden.

Die Frage nach der Natur unseres Bewusstseins, und wie es möglich ist, dass es in unserem Universum existiert und es erlebt, ist wohl das faszinierendste Rätsel, mit dem wir konfrontiert sind. Das Forschungsgebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) wurde nicht zuletzt ins Leben gerufen, um darauf eine Antwort zu finden. Die Medienkunst bezieht sich seit ihren Anfängen auf die Erforschungen dieses Verhältnisses von Mensch, Technologie und Bewusstsein, unter Zuhilfenahme technologischer und künstlerischer Modelle und technischer Hilfsmittel. In dem Versuch, auf Computern die kognitiven Prozesse des Menschen zu realisieren, entwickeln wir ein testbares Verständnis und Begriffe davon, wie elementare Informationsverarbeitungsprozesse zu komplexem Erleben führen, es handelt sich um nicht weniger als dem Versuch einer Theory of Everything , mittels der Spiegelung und Überführung in ein maschinell-abstraktes Informationsverarbeitungssystem, welches aber nach dem Vorbild der menschlichen Informationsverarbeitung modelliert wurde.

Was unterscheidet heutige KI-Systeme vom menschlichen Geist? Die heutigen Anwendungen der KI konzentrieren sich vor allem auf die Klassifikation von Daten und die Steuerung technischer Systeme. Unser Geist ist jedoch mehr als ein Klassifikator: er erschafft aktiv ein dynamisches Modell der Umwelt, einen Traum, der in den sensorischen Daten verankert ist, und den er erlebt und reflektiert. Künstlerische Arbeiten, die diese Modellierung in technischer wie humanistischer Hinsicht exerzieren und reflektieren sollen vorgestellt und diskutiert werden, dabei sind lokale, nationale und internationale Beiträge eingeladen.

Zeitmaschine

12. November 2020
Talk, FH Potsdam, Potsdam

Zeitmaschine: A mini conference at FH- Potsdam

with:
Kim Albrecht
Aram Bartholl
Dorit Mielke

Imagine you Wake Up and There is no Internet

22. October – 16. November 2020
Group Show, Romantso, Athens

What will happen if one day you wake up and there is no Internet?

The exhibition Imagine you wake up and there is no Internet explores the effects of ubiquitous connectivity and technology in everyday life. Starting from our obsession with digital technologies, the exhibition seeks to enhance the debate about the coexistence of human and machine in the 21st century.

13 artists and 5 art collectives showcase scenarios from the present time and the near future, strategies of disconnection and disorientation, evacuation and escape plans from the city, studies on the information society, snapshots from digital life and the infrastructures that allows us to be connected to the network, and new readings for the political period we are going through. Any sense of certainty for the present and the future seems to have been destabilised.

31 years after the creation of the world wide web, concepts such as space, time, value and labor have acquired new meaning. And these concepts will continue to take on new meaning as the technology that we use the most, changes at great speed leaving us -often- in the position of the observer with little space for manoeuvring. The levels of control and surveillance in the networks we navigate, whether resulting from political decisions or market trends, are often obscure. At the same time, everyday life and personal data have acquired a particular economic value within networks and our obsession with constant connectivity, can only accelerate a technological future where human behaviour becomes predictable or can be predicted to meet political or/and economic trends.

The works in the exhibition highlight moments and fragments of our digital life surfacing issues related to the human-machine relationship and its impact on the public sphere. The exhibition aims at contributing to the discussion on the constantly accelerating dynamics of the Network, our position within it, and finally, the boundaries between a human-driven versus a machine-driven technological world.

The exhibition presents new commissions and works from: Marina Gioti, Vaggelis Deligiorgis, Antonis Kalagkatsis, George Moraitis, Manos Saklas, Alexandros Tzannis, Jono Boyle and the new version of the work “Tracing Information Society – A Timeline” by Technopolitics group.

Participating Artists:
!Mediengruppe Bitnik & Low Jack (DE/FR), Aram Bartholl (DE), Jono Boyle (UK), Heath Bunting & Kayle Brandon (UK), Vaggelis Deligiorgis (GR), Exonemo (JP), Marina Gioti (GR), Antonis Kalagkatsis (GR), George Moraitis (GR), No Más / No More (GR), Manos Saklas (GR), Molly Soda (U.S.), Superflux (UK), Technopolitics (AT), Alexandros Tzannis (GR), Filipe Vilas-Boas (PT)

Curated by Katerina Gkoutziouli & Voltnoi Brege

 

Opencoil

16. October – 1. November 2020
Group Show, Berlin, Berlin

you are hereby invited to the opening of OPENCOIL.show

with most cities pavements flooded by ‘dockless sharing vehicles’, OPENCOIL presents works by 10 artists specially selected to fill the vacuum between private and public space. this show is an experimental attempt to physically engage with the rise of ‘landfill capitalism’ by reclaiming ‘micro-mobility’ infrastructure. decentralised and climate neutral. helmets not included.

concept & curated by Dennis de Bel & Anton Jehle

participating artists: Aram Bartholl, Constant Dullart, Dennis de Bel & Anton Jehle, JODI, Jonas Lund, Martin Howse, Mediengruppe Bitnik!, Rosa Menkman, Sarah Grant, Sofya Aleynikova

opening:
oct 16th, 7pm / zentrum f netzkunst, haus der statistik

showcase:
oct 17th / ko-markt, haus d statistik

roaming speedshow:
oct 26th – nov 1st / berlin

 

german:

OPENCOIL – The roaming Speedshow

Die Ausstellung OPENCOIL setzt sich mit den Auswirkungen von Mikro-Mobilitätsdiensten auf den Stadtraum auseinander, indem sie ihre dezentrale Infrastruktur als Ausstellungsraum nutzt und gleichzeitig die Bedingungen und Auswirkungen dieser Infrastrukturen auch zum Thema macht.

10 Künstler*innen wurden eingeladen, ihre Arbeiten auf einem kleinen Wifi Controller mit ~2MB Offline-Speicher zu präsentieren.

Diese „digitalen Galerieräume“ werden an 10 zufällig ausgewählten E-Scootern angebracht.
So fährt die Ausstellung, von den Nutzer*Innen der Roller unbemerkt, als „roaming Speedshow“ durch die Stadt.

Der aktuelle Standort der Kunstwerke kann ab dem 26 Oktober über diese Website verfolgt werden. Damit die Werke betrachtet werden können, muss die „Roller-Galerie“ im Stadtraum gefunden werden.

Sobald der Roller angemietet ist, erhalten die Besucher*innen über ihr persönliches Smartphone, Zugang zu dem 2MB großen Galerieraum und den ausgestellten Werken.

Während Kapazitätsbeschränkungen und die bevorzugte Vermeidung von Zusammenkünften in geschlossenen Räumen, traditionelle Galerien und Museen vor Herausforderungen stellen, zielt OPENCOIL darauf ab, die Ortsunabhängigkeit des Online mit der Materialität des Offline (und umgekehrt) zu verbinden. Die Infrastruktur der „Mikro-Mobiltitätsdienste“ wird übernommen – klimaneutral und dezentral.

Die Gehwege vieler Städte auf der ganzen Welt wurden in den letzten Jahren von sogenannten ‘dockless sharing vehicles’ regelrecht überflutet. Mit Versprechungen von Umweltfreundlichkeit und Elektromobilität, besetzten diese Risikokapitalismus Aktivisten die Grauzone zwischen privatem und öffentlichem Raum auf den Straßen unserer Städte. Diese gewissenlose Gewissenhaftigkeit der “Mikro-Mobilitätsdienste” wirft jedoch wichtige Fragen zu städtischem Raum, Eigentum, Agentur, Produktion, Ökologie und sehr spätem Kapitalismus auf.

Wie umgehen mit der Inbesitznahme öffentlichen Raums?
Welche Werkzeuge und Wege gibt es sich diesen zurückzuerobern?

OPENCOIL soll nicht nur ein Pandemie-tauglicher Weg sein, um Kunst im öffentlichen Offline-Raum zu zeigen. OPENCOIL ist auch eine kreative (Um-)Nutzung von E-Scootern, ein Versuch, sich ihnen mit künstlerischen Mitteln zu nähern.
Gezeigt werden Arbeiten, die sich mit Fragen der Überschneidung von öffentlichem und privatem Raum, dem Umgang mit Ressourcen sowie mit Greenwashing, Risikokapitalismus und Vandalismus befassen.

 

A Brief Inquiry Into Empty Space

5. – 7. October 2020
Group Show, ZhdK, Zurich

06.10. – 07.10.2020, 10:00 – 18:00

Toni Campus, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

A Student Study Group exhibition project by the Department of Fine Arts

Exhibitors
Albert Allgaier
Olga Antonova
Aram Bartholl
Louis Loup Collet
Catherine Duboutay
Jana Eberhardt
Gloria Galovic
Ceal Floyer
Josephine Gemsch & Arielle Tarzia
Arjun Gilgen
Christian Indergand & Max Ehrengruber
Swetlana Heger
Nazira Karimi
Hannah Mevis
Martina Morger
Annaïk Lou Pitteloud
Elodie Pong
Mélia Roger
Rebecca Solari
Ilona Stutz
Otto Szabo
Selina Feuerstein
Mélanie Therond
Steve van den Bosch
Leopold van de Ven
Gregor Vogel
Erwin Wurm

Organizers
Olga Antonova
Luca Basello
Gloria Galovic
Otto Szabo
Mélanie Therond
Gregor Vogel

Mentors
Swetlana Heger
Elodie Pong
Marie France Rafael

Opening:
05.10.2020, 6pm, rooftop

Exhibition:
6.10.2020 – 7.10.2020

Rooms:
3.E08
Galerie 1
Galerie 2
Kunstraum 5.K12
7.K01
Dachterrasse

Toni Campus
Zurich

ArtTech Talk: Technology Off Screen

27. September 2020
Talk, Vienna Contemporary, Vienna

Sunday, 27 September 2020, 1:30-2:30 pm

ArtTech Talk: Technology Off Screen

Artists are increasingly using new techniques and materials that address our relationship to a technological world. Artist Aleksandra Domanovic emerged with work that directly addressed a screen context with her collaborative project vvork.com before establishing a largely sculptural practice that incorporates 3D printing and ideas around the use of technology and biological innovations. Aram Bartholl is a Berlin-based conceptual artist whose work unpicks the digital and the physical in inventive ways.

Speakers:
Aleksandra Domanovic, artist
Aram Bartholl, artist
Moderated by Francesca Gavin, art theorist, curator and writer

Olympics x Art

25. September – 10. October 2020
Group Show, Co Gallery, Paris

Faster? Higher? Stronger?

This group show explores aesthetic and mentalities related to sports: to go beyond your limits, to feel part of a community, to be tied to a territory and to try to take care of it as we are taking care of ourselves. Marketing, major brands and sponsors of the Olympics induce us to think that sports are also a way of life: adapt your style, improve your fitness, optimize your performance, transform your body.

In times of mass circulation of images, these injunctions influence our canons of beauty and our behaviour, leading to obsession with self-optimization, driving us to be always more competitive and more productive. But this year, the Olympics have been postponed; no competition, time out.
So: Faster? Higher? Stronger?*

curated by Alexis Loisel-Montambaux
conceived by Victor Le de Doisy & Jonathan Schurdevin

The Days Are Just Packed

19. – 20. September 2020
Group Show, THE POOL, Istanbul

This is a physical and metaphorical pool.

19. & 20.9.2020

THE POOL
Heybeliada – İstanbul

Curated by Ece Cangüden & Marian Luft

View documentation –> http://thepool.space/the-days-are-just-packed

with/ Accel Arcana, Adrian Altman, Albin Looström, Alessandro Nucci, Alexandra Koumantaki, Ana Castillo, Anastasia Bay, Andrew Rutherdale, Anna Slama & Marek Delong, Anna Walther, Aram Bartholl, Arthur Golyakov, Ben Sang, Berkin Gülten, Bernhard Holaschke, Bob Bickell-Knight, Bora Akıncıtürk, Buğra Erol, Botond Keresztesi, Cem Örgen, Christian Bär, Christian Kölbl, Christian Schellenberger, Clemens Reinecke, Daniel Peder Askeland, Don Elektro, Felix Amerbacher, Felix Thiele, Filippo de Marchi, Florian Birk, František Hanousek, George Jacotey, Naomi Gilon, Hanna Stiegeler, Hugo Laporte, Iain Ball, İlayda Tunca, Ivan Pérard, Jakub Hajek, Jakub Hošek, Jean-Damien Charmoille, Jennifer İpekel, NDRAP Development / Jens Ivar Kjetså, Jeronim Horvat, Jirka Pfahl, Joachim Coucke, Johanna Blank, Johanna Invrea, Julie Maurin, Julien Saudubray, Julius Heinemann, Julius Pristauz, Justin Ortiz, Kaan Ülgener, Karoline Schneider, Katya Quel Elizarova, Kerim Zapsu, Kid Xanthrax, Kıvılcım Güngörün, Korto Bojovic Amar, KOTZ, Leon Leube, Lucia Leuci, Maya Hottarek, Mert Diner, Undergroundflower, Merve İşeri, Michala Paludan, Michèle Pagel, Miguel Martin, Mikkel Carl, Naomi Gilon, Neckar Doll, Nicolas Pelzer, Nik Timková, Omsk Social Club, Oya Kalkavan, Özgür Can Taşcı, Paul Barsch, Paul Bowler, Peggy Pehl, Pınar Marul, Salvador Marino, Sarah Ancelle Schönfeld, Sascha Mikloweit, Selver Yıldırım, Seyhan Musa, Şiir, Sirmon SR, Sophia Oppel, Ștefan Tănase, Steffen Zillig, Stine Deja, Süper Normal, Szilvia Bolla, Thea Mantwill, Tissue Hunter, Ute Richter, Vanya Venmer, Vilte Fuller, Vitaly Bezpalov, Vojtěch Hlaváček, Yein Lee, Zeynep Birced

In the swimming pool of the lost paradise that keeps its former glory alive by the wildness of weeds. We take you in from the lower entrance of the land, which is covered with iron bars. You climb up the ivy tunnel wrapped in rusty iron construction and reach into the realm of that anything and everything is true if you simply believe it to be true!
THE POOL sustains the future, where the dirty, deadly and almost lost one will be reproduced as a magnificent source of life.

THE DAYS ARE JUST PACKED

The physical manifestation of our online beings
As a fluid leaking out of the digital purgatory
We are spreading momentary existences
Ruins from today‘s prophecies
Just as stone tablets
Mutating in reverse

Dear post-social primates
You are the territory
Even if you are far
You can be close

Creations from a Polluted Lagoon: The Pool’s debut show on Heybeliada / Review by Matt Hanson on Exhibist.
https://exhibist.com/creations-from-a-polluted-lagoon-the-pools-debut-show-on-heybeliada/

EC(centri)CITY – Die exzentrische Stadt

10. September 2020
Talk, Akademie der Künste, Berlin

urbainable – stadthaltig
EC(centri)CITY – Die exzentrische Stadt

Gespräche, Filme, Performance, Installation

Das von Nadim Samman (KUNSTWERKE BERLIN e.V.) kuratierte Veranstaltungsprogramm lädt bildende Künstler*innen, Architekt*innen und Wissenschaftler*innen ein, über die europäische Stadt des 21. Jahrhunderts als Kompressor und Zentrifuge für die bildenden Künste zu diskutieren. Mit Audiobeiträgen, Podiumsgesprächen und einem ausgewählten Filmprogramm reagieren die Akteure auf Themen der Ausstellung „urbainable – stadthaltig“. Sie weiten das Spektrum hin zu Schnittstellen der bildenden Kunst und zeigen Visionen für ein neues – globales – städtisches Leben.

Talks: 16 Uhr: Die letzte Schritt: Mikromobilität, Städte & Privatisierung

Globale Startups haben in den letzten Monaten europäische Städte mit Leihfahrrädern und -E-Scootern überschwemmt. Da Fußwege zunehmend von parkenden Fahrzeugen eingenommen werden, entschließen sich einige Bürger dazu, ihrer Frustration durch Vandalismus-Aktionen Luft zu machen und entsorgen die Leihgeräte. In der Tat ist diese Form von Zerstörung und Verlust ein durchaus kalkulierter Teil dieses Geschäftsmodells mit de Ausleihe.

Kann diese Form von alternativen, nicht nachhaltigen Transportmodellen die städtische Verkehrslösung der Zukunft sein? Was kommt als nächstes? Wie verhalten sich diese Modelle zu unserem Verständnis vom öffentlichen Raum? Welche Debatten müssen über den öffentlichen Raum und dessen Wandlung geführt werden?

Mit Regine Keller (Landschaftsarchitektin), Aram Bartholl (Künstler), Ludwig Engel (Futurist), Peter Haimerl (Architekt)

Tap To Edit

10. – 14. September 2020
Group Show, Renk Rosenblat Alexa, Berlin

TAP TO EDIT

The exhibition Tap to Edit draws on a postmodern reality in which the pursuit of absolute freedom has shaped an omnipresence of powerlessness and exhaustion; Tap to Edit is both an exploration of and a search for some of the many ways ‚in‘ and ‚out‘ of todays static relationship between society and the self. In an array of works displayed over white cube, dark room and outside areas, symptoms of neoliberal ideals are set to juxtapose the individuals abilities in proposing change for such system itself.

VALERIA ABENDROTH
ARAM BARTHOLL
DISTRIBUTED GALLERY
MHER BRUTYAN
OLIVIA WALSH
DANIELLE ORCHARD
ERIC WINKLER
LUCIA BERLANGA
SOPHIA KELLY – KEEGAN
ALEXANDER GNÄDINGER

11 – 14 SEPT 2020
OPENING 10 SEPT 2020 — 6 PM
MARIENBURGER STR . 18/19
10457 BERLIN

Seasons of Media Arts

9. September 2020 – 31. March 2021
Group Show, ZKM - Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe

Seasons of Media Arts. Stadt der partizipativen Visionen
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Light installations, media projections on building facades and streets, artistic interventions, and experimental events will transform Karlsruhe during the »Seasons of Media Arts« into a stage for innovative, cooperative, and networked media art. Since September 11, 2020, a variety of media-based artistic projects has been on show in the urban space of Karlsruhe. These projects, accompanied by special programs designed by various institutions and initiatives in Karlsruhe, invite the public to interact and explore our information- and media technology-based reality.  Here, »media« are understood literally as expressive tools that open up artistic access to current issues such as the climate crisis or democracy in the age of social media.

with:
Aram Bartholl, Michael Bielicky, Jonas Denzel, Holger Förterer, Walter Giers, Mira Hirtz, Eva Judkins, Ulf Langheinrich, Alexander Liebrich, Christian Lölkes, Betty Rieckmann, Sabine Schäfer, Marie Sester, Ulrich Singer, Pong.Li Studios, Xenorama, Marco Zampella,

Better Off Online

9. September – 30. November 2020
Group Show, KÖNIG GALERIE / KÖNIG DIGITAL, Online

#KönigDigital: The international group show „better off online“ is presented by @koeniggalerie as part of @arselectronica. Enter the exhibition by typing ars.webb.game in your browser.

https://www.koeniggalerie.com/exhibitions/31662/world-wide-webb/
https://ars.webb.game/

“It is increasingly necessary to be able to think new technologies in different ways, and to be critical of them, in order to meaningfully participate in that shaping and directing“, writes James Bridle in his book “New Dark Age. Technology and the End of Future“. During the lockdown nearly everything that was left for the art world to connect, share and experience were digital devices and new technologies. The digital boom was hit by a wave of criticism of technology. Artists have always worked with new technologies, and at the same time critically question them.

Experiencing a global lockdown is an excuse for utopian escapism into a game environment as the only place left to experience and interact with art. The British artist Thomas @Webb built a virtual world for new media artists to share their thoughts on what technology is and could be.

The WORLD WIDE WEBB is a virtual world the digital visitor enters through the browser on a smartphone. It is a multiplayer video game, a digital exhibition space and a world full of art and characters the visitor is invited to interact with. Webb recreates the social spontaneity of the world pre-Covid-19. Net art is presented in its genuine medium, the digital realm, where video art is also easily accessible. The visitor meets AI avatars designed by Webb, to reflect the human nature and to question the use of technology in the digital age.

Artists: Koo Jeong A, Aram Bartholl, Alice Bucknell, Arvida Byström, Stine Deja, Keiken, Kesh, Jonas Lund, Rachel Maclean, Tabor Robak, Manuel Rossner, Nicole Ruggiero, Sebastian Schmieg, Thomas Webb

Concept: Anika Meier & Thomas Webb

Erneuerbare Medien

28. August – 8. November 2020
Group Show, Kunstverein Wolfsburg, Wolfsburg

Erneuerbare Energiequellen und Nachhaltigkeit sind Themen von hoher gesellschaftlicher Brisanz. Auch die Kunstwelt macht sich immer mehr Gedanken dazu. Das geht so weit, dass die Frage aufkommt, inwieweit man sich in der Kunstproduktion und Ausstellungspraxis ebenfalls um das Energiesparen und die Erneuerbarkeit der Energie kümmern muss. Wie weit kann sich der Kunstbetrieb gegen den drohenden Klimawandel engagieren? Wie kann sich dieses Engagement konkret in den Medien der Kunst niederschlagen? Die Ausstellung “Erneuerbare Medien” ist der Versuch, Technologie, Ökologie und künstlerische Praxis zusammen zu denken. Sie versammelt eine Reihe künstlerische Arbeiten, welche auf regenerativen Energien beruhen oder sie thematisieren.

Aram Bartholl, Joseph Beuys, Joaquin Fargas, Christina Hemauer & Roman Keller, Martin Kaltwasser, Emanuel Mooner und Ingo Schulz Pop Up Shop mit Produkten von Little Sun (gegründet von Olafur Eliasson)

Kuratiert von Dr. Justin Hoffmann

Kuratiert von Dr. Justin Hoffmann

Parallel zeigt der Kunstverein Wolfsburg vom 28.08-20.09.2020 im Raum für Freunde die Ausstellung “NRG!” anlässlich des arteen 2020, dem Wolfsburger Kunstpreis für Kinder und Jugendliche. Es werden alle diesjährigen Einreichungen zum Thema “NRG!” gezeigt, kuratiert von Markus Georg, Lokale Liaison.

Die Ausstellung ist ein Projekt der phaenomenale und wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stiftung Niedersachsen, Neuland und der Stadt Wolfsburg

The Sea Is Glowing

20. August – 30. October 2020
Group Show, Exportdrvo, Rijeka

An international group exhibition which deals with the invisible economics linked to the sea. With their works, world-respected artists deal with unusual and radical phenomena, from strange online shops to the empires of amateur pornography and other golden coasts.

In the geographical sense, Europe is a maritime continent: considering the ratio of the length of the coast to the total land surface, Europe has more contact with the sea than any other continent. For Rijeka, the port, as well as the sea, is not only a place of loading and unloading or the arrivals and departures of boats. The port is the heart of the city and symbolically important for the identity of the city. This is why the sea, i.e. new forms of work and economy which are connected to the sea, is extremely important for both Rijeka and Europe.

The Sea is Glowing exhibition focuses primarily on new invisible economies that are inextricably linked to the sea, such as the exploration of oil and ores in the depths of the sea, the establishment of offshore tax havens on the coasts and the launch of libertarian start-ups in self-sufficient colonies which float in international waters. All of the mentioned activities are part of the new economies which include new forms of work (such as care and welfare) or new forms of capital circulation (such as free ports). Considering the (occasional) specificity of their tax models, port cities such as Rijeka are very important for such types of economies. The exhibition brings together the works of artists who investigate unusual Amazon shops, the increasingly present outsourcing of healthcare, “the black chimneys” and deep-sea mining, the hidden offshore havens, the dark empires of amateur pornography and other golden coasts.

The exhibition presents the works of 15 European and global artists and groups: Aram Bartholl (DE), Ursula Biemann (CH), DISNOVATION.ORG (FR/PL), Jacob Hurwitz-Goodman / Daniel Keller (US), Steffen Köhn (DE), Lawrence Lek (GB), Rebecca Moss (GB), Jenny Odell (US), Elisa Giardina Papa (IT), Lisa Rave (DE), Marie Reinert (FR), Tabita Rezaire (GF), RYBN (FR), Sebastian Schmieg (DE), and Hito Steyerl (DE).

The curator of the exhibition is Inke Arns (DE), famous for her work in media art. She is the artistic director of the Dortmund Hartware MedienKunstVerein (HMKV) organisation and the curator of numerous international exhibitions that have been shown around Europe and the world – from Berlin, Glasgow and Warsaw, from Ljubljana and Nova Sad, all the way to Moscow, Tel Aviv and Hong Kong.

On entering a living being. From Social Sculpture to Platform Capitalism

18. May – 16. August 2020
Group Show, Kunstraum Kreuzberg, Berlin

Eintritt in ein Lebewesen. Von der Sozialen Skulptur zum Plattformkapitalismus
On entering a living being. From Social Sculpture to Platform Capitalism

When Joseph Beuys coined the phrase of the “social sculpture” in the 1970s, he was not aware of the development of the internet at the same time. However, in interviews and lectures he frequently hints at the possibility of a new kind of medium, that would allow the audience to participate and that could serve as a plattform for political debate and action.

With the international proliferation of the internet and the possibility of communication and cooperation that it has delivered, it is timely to compare its promise with the utopian ideas of Joseph Beuys. Has the net enabled new forms of collective creativity? Or does it serve as a means to turn this
“general intellect” (K. Marx) into raw material that companies like Google, Facebook, Twitter et al use to make a profit?

The exhibition with works by approximately 38 artists reflects the methods by which companies such as YouTube, Google, Fiverr or Amazon Mechanical Turk have made the exploitation of the creativity of their users into a business model. About half of the works were created in response to the current
“platform capitalism”. A selection of older works traces the idea of “collective creativity” back to original emancipatory ideas from the early days of the Internet such as “crowd sourcing” and finally to Joseph Beuys’ “social sculpture”.

Over the last decade, a number of companies have made a business model out of offering plattforms for the sale of creative work on the web as online services or “microjobs”. Through providers such as Amazon Mechanical Turk or Fiverr, creative services such as texts, designs, videos or apps can be commissioned for prices that are often far below the fee that a professional designer would charge. In many ways, the artistic works that were once thought of as “crowd sourcing art” – a genre that has its own Wikipedia entry by now – today seem like naive anticipations of these exploitative practices,
which in turn have also been reflected by artists in recent years.

The exhibition brings together works that comment on and criticize the “gig economy” that has emerged, and by juxtaposing them with works from the nineties and noughties, places them in a historical context that ultimately dates back to Joseph Beuys’ “social sculpture” – some of the artists involved even explicitly referenced Beuys and his slogan: “Everyone is an artist.” The exhibition will be accompanied by events that address the model of “platform capitalism” in the cultural sphere in discussions, video presentations and lectures.

Participating artists:
Cory Arcangel, Joseph Beuys, Aram Bartholl, Natalie Bookchin, Irene Chabr, James Coupe, Andy Deck, Constant Dullaart, Mark Flood, John D. Freyer, Aaron Koblin & Daniel Massey, Steffen Köhn, JODI, Miranda July & Harrell Fletcher, Olia Lialina, Jonas Lund, Judy Malloy, Michael Mandiberg, Neozoon, OMSK Social Club, Nam June Paik, Mark Salvatus, Sebastian Schmieg & Silvio Lorusso, Ralph Schulz, Guido Segni, Johannes StÜttgen, Alex Tew, Amalia Ulman, Van Gogh TV

Curated by Tilman Baumgärtel, Hochschule Mainz

Die kleine Intervention: Weniger Spektakel, mehr Wirkung?

13. February 2020
Performance, Brecht-Haus, Berlin

Die kleine Intervention: Weniger Spektakel, mehr Wirkung?
Mit Aram Bartholl und Helgard Haug (Rimini Protokoll)
Moderation Cornelius Puschke

Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Einlass: ab 18:30 Uhr

Anhand von Aram Bartholls »Dead Drops« (mit Live-Installation!) und Projekten von Rimini Protokoll geht es um die Frage, ob kleine, unauffälligere Aktionsformen letztlich wirksamer sind als skandalöse Groß-Interventionen.